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| 11 bis 20 | 21 bis 30
| 31 bis 40 | 41 bis 47
| Verglasung Chorfenster
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Die Verglasung der Liebfrauenkirche
Die heutige Verglasung der Liebfrauenkirche kann wie ein Spiegel die Geschichte des
gesamten Kirchengebäudes zeigen. Nahezu jeder der immer wieder durchgeführten
Umbaumaßnahmen, Modernisierungen und Renovierungen hat ihre Spuren auch in der Gestaltung
der Glasfenster hinterlassen.
Von größter Bedeutung sind die aus dem 14. Jahrhundert (1308 bis 1350) stammenden
Scheiben, die sich ausschließlich im Maßwerkteil der Obergaden und in den Maßwerken und
Maßwerkbrücken der Chorfenster erhalten haben.
Maßwerkteile vom Ende des 15. Jahrhunderts mit den Leidenswerkzeugen Christi befinden
sich im nördlichen Chorfenster. Eine barocke Blankverglasung in Sechseckaufteilung aus
Mondscheiben geschnitten sind in den Langbahnen der Obergaden eingebaut. Zwei Fenster
einer Farbverglasung von 1843 befinden sich in den Maßwerken über dem südlichen und
westlichen Eingangsportal. Die von Prof. Fritz Geiges, Freiburg zwischen 1894 und 1898
angefertigte Farbverglasung der Chorfenster, mit Teilen der mittelalterlichen Scheiben,
zeigen einen Zyklus aus dem Marienleben.
Eine Blankverglasung mit farbigen Bordüren von 1983 befindet sich in allen
Seitenschiffen.
Wenn Sie die Liebfrauenkirche besuchen, verlassen Sie sie nicht ohne ein
Gebet.
Es bleibt zu wünschen, dass Sie und alle Besucher dieser Kirche , das Gotteshaus nicht
als Museum betrachten, sondern als einen, dem Gottesdienst geweihten Raum, den unsere
Vorfahren mit so vielen Bildern und Figuren geschmückt haben.
Wir wünschen allen Besuchern der Liebfrauenkirche für das weitere Leben Glück,
Gesundheit und Gottes Segen!
Start | Grundriß
| Nr. 1 bis 10 | Nr. 11 bis
20 | Nr. 21 bis 30 | Nr.
31 bis 40 | Nr. 41 bis 47 | Verglasung
|