eng-nied-jap-schwed-35.gif (612 Byte)Romantischer Weinlehrpfad Winzerarbeiten Oberwesel Winzerregeln Traube Mittelrhein Biologie Bernstein Weinbau Martin Wein Oelsberg Bingen Winzerknabe Pension Pensionen Terrassenanbau Winzer Holztafel Rebschnitt Traubenblätter Lese Kellerarbeiten Keller Arbeit Weingüter Winzerfeste Goldemund Riesling Ranken Wandern Route Trauben Hotel Hotels Rhein 2016 2017 Ferienwohnung Ferienwohnungen Rhein Schönburg Liebfrauenkirche Tal der Loreley Burgen Betriebsausflug Betriebsausflüge Gruppenreisen Deutschland Veranstaltung Feuerwerk Rhein in Flammen Rheinland Rheintal Ferienhaus Ferienhäuser am Rhein Betriebsfest Frankfurt Wiesbaden Rheingau Mainz Rheinhessen  Bacharach Kaub St. Goar Kamp-Bornhofen Boppard Rhens Koblenz Mosel Bonn Köln Burghotel Burghotels Veranstaltungen Events Termin Kalender Stadtführung Stadtführer Kurzchronik Stadtgeschichte Teil Liebfrauenstraße Führer Orgelmatineen Grundriß Verglasung Begehbare Stadtmauer Skulpturenpark Landkarte Urbar Dellhofen Engehöll Weilerboppard Langscheid Damscheid Laudert

Mittelrhein-Weinproben
bei Winzern im Rheintal

Winzerfeste, Termine

Weinforum Mittelrhein

Mittelrhein-Momente

Am nördlichen Ende von Oberwesel führt ein leicht ansteigender Weinlehrpfad in Richtung Oberwesel-Urbar durch die mit Reben bewachsenen Steilhänge zum Sieben-Jungfrauen-Blick. Jetzt befindet sich dort das Günderrode-Haus. Das Haus wurde für den Film "Heimat 3" extra erbaut.

Die Weinbergswege sind gesäumt von insgesamt 21 anschaulichen Hinweistafeln. Sie erläutern die jährlichen Arbeiten des Winzers von der Bearbeitung des Bodens bis hin zu den Kellerarbeiten.
Am Aussichtspunkt angelangt, erschließt sich ein traumhafter Blick über die alte Stadt Oberwesel, das Rheintal, bis hin zur Zollburg Pfalzgrafenstein im Rhein.

1 Großes Weintor am Haus Goedert

2 Schiefertafeln "Sieben Weinheilige" Die Weinheiligen des Rheines sollt ihr ehren! Gleich einer himmlischen Schutzmacht begleiten die Weinheiligen den Turnus des Winzerjahres – hilfemächtige Fürbitter zum Segen der Weinberge.

  • Unsere Liebe Frau Die Traubenmadonna bekundet heute wie vor Jahrhunderten, dass sie zur begehrtesten Schutzpatronin der Winzer erkoren, an der Spitze aller Weinheiligen das besondere Vertrauen der Weinbauern genießt.
  • St. Laurentius Die Winzer bringen dem gefeierten Weinheiligen am 10. August ihre Erstlingstrauben dar.
  • Um St. Florinus rankt die Überlieferung ein Weinwunder. Er soll Wasser in Wein verwandelt haben. Das Wasser, mit dem Florinus den Krug nachfüllte, wurde Wein – zur Labe der Kranken.
  • St. Sebastian Seit dem Mittelalter ist das Trinken des neuen Weines als St. Sebastians-Pfeil (Sebastians-minne) überliefert.
  • St. Urban "O heil’ger Urban, schafft uns Trost! Gib heuer uns viel edlen Most, daß wir Dich beneiden!"
  • St. Goar Brachte Reben aus Frankreich mit. Legende: Er bewirkte, daß trotz offenem Spundlochs kein Tropfen Wein aus dem Faß entweichen konnte.
  • Der gute Winzerknabe Werner – vom Winzerstand seit 1287 verehrt.

3 Alte Wagenspuren am "Kloppche"

4 Holztafel "Begrüßung": Lieber Gast, "Herzlich Willkommen"!

"Wo Reben sich ranken
mit innigem Trieb,
so meine Gedanken,
habt alles hier lieb!"

Clemens von Brentano

5 Holztafel "2000 Jahre Weinbau in Oberwesel"

Vor fast genau 2000 Jahren,
aus Büchern kann man es erfahren,
haben schon die alten Kelten
hier Wein gebaut und gar nicht selten.
Dann kamen auch die Römer her
Und unsre Weine schmeckten sehr.
Und mancher große Klosterorden
Ist hier zum Winzer dann geworden.

  • Die in Brandgräbern aufgefundenen römischen Weinkrüge oberhalb der Liebfrauenkirche sprechen dafür, dass die Bewohner des Vicus Vosavia Weinbau betrieben haben.
  • Die großen Keller des Minoritenklosters und die kurtrierische Kellerei sind Zeugen für Weinkultur im Mittelalterlichen Oberwesel.
  • Die Klöster Eberbach und Schönau besaßen hier ihre Rebgüter, Eberbach seit etwa 1200, ebenso die Stiftsherren von Liebfrauen und St. Martin und die ehrbaren Bürger der Stadt.
  • Im Jahre 1296 erwarben die Deutschherren aus Koblenz Ländereien und Weinberge in Oberwesel. Nicht zuletzt sind die Weingüter des Adels zu nennen, unter ihnen die reichbegüterten Herren von der Leyen.
  • Die Besitzverteilung im Jahre 1789 läßt die Eigentumsverhältnisse von Klerus und Adel erkennen. Gesamtbestand 802.550 Stock: Davon 76.692 oder 9,5% die Kirche, der Adel 126.291 oder 28%, der Kurfürst 86.000 Reben.
  • Die Aufhebung des Kircheneigentums durch Napoleon brachte alteingesessenen Winzern neues Rebland durch Kauf. Größere Weingüter mit einem 50.000 Stockbesitz oder mehr waren und sind die Ausnahme. Die Zersplitterung des Familienbesitzes durch Erbteilung führte zum Typ des Mittel- und Kleinwinzers.
  • Die Gemarkung der Stadt Oberwesel ist noch heute eine der größten Rebflächen im Weinanbaugebiet Mittelrhein.

6 Holztafel "Weinstadt Oberwesel" Oberwesel mit den Stadtteilen Engehöll, Weiler-Boppard, Urbar, Dellhofen, Langscheid hat ca. 150 ha Weinberge. Davon bestockt: 80% Riesling, 10% Müller-Thurgau,7% Kerner, 3% Neuzüchtungen.

7 Holztafel "Weinbergslagen"Die Großlage Schloß Schönburg umfaßt die Einzellagen: Römerkrug, Hundert, St.Wernerberg, Bernstein, Goldemund, Sonnenstock, St. Martinsberg, Bienenberg, Oelsberg, Sieben Jungfrauen, Beulsberg mit über 1.000.000 Rebstöcken.

8 Holztafel "Rebschnitt" Form und Lebensdauer, Ertragsfähigkeit hinsichtlich Menge und Güte sowie Ausreife des Holzes werden ganz wesentlich vom Rebschnitt beeinflusst. Der Rebschnitt vom Winzer in der Regel von Januar bis April vorgenommen wird.

9 Holztafel "Weitere Arbeiten" Nach dem Rebschnitt erfolgt das Biegen und Heften der Rebruten. Da die Rebe Ungestüm wächst, ist das Ausbrechen überflüssiger Triebe erforderlich. Hieran schließt sich das Gipfeln, bei dem die obersten Triebe eingekürzt werden. Nicht minder umfangreich sind die Bodenarbeiten, Lockerung durch Harken oder Pflügen.

10 Holztafel "Erziehungsarten" Früher war die so genannte rheinische Doppelpfahlerziehung typisch, sie ist heute noch vorzufinden. Die Umstellung auf den Drahtrahmen hat sich rasch vollzogen, da er wirtschaftliche Vorteile bringt.

11 Holztafel "Boden" Der Weinbergsboden besteht aus: Gesteinsschutt der Untergrundgesteine (Schieferschutt). Lockermaterial der geologisch jüngeren Bedeckung (Lehm- und Lößeinlagen). Gesteinsschutt ist bedeutsam für den Wärmehaushalt des Weinbergbodens.

12 Holztafel "Traubenblüte" Die Biologie ordnet die Blüte der Rebe in die Gruppe der selbstbefruchtenden Pflanzen ein. Die Blütezeit ist um Mitte Juni. In einer Weinlegende heißt es, dass Karl der Große zur Zeit der Traubenblüte aus seinem Grabe steige und segenspendend durch die Weinberge wandere.

13 Holztafel "Weinlese" "Die Weinlese ist die anmutigste Arbeit, zu der man leicht Arbeiter findet, weil sie Essen am Stock finden", so notierte 1626 ein Chronist. Man spricht viel von der fröhlichen Weinlese, sie gehört jedoch zu den mühsamsten Winzerarbeiten. Überall herrscht reges Tun. Bald weiß man, wie der Wein des Jahres geraten ist.

14 Holztafel "Keltern" Gleich nach der Lese wandert das Erntegut in die Traubenmühle. Hier werden die Trauben zu Maische zerquetscht, aus der in der Kelter der Most herausgepresst wird. Der Most ist der trübe, noch unvergorene Saft der Trauben.

15 Holztafel "Gärung" Der frische Most im Faß beginnt nach einigen Tagen recht geräuschvoll zu poltern: Die Gärung setzt ein. Die Zeit des "Federweißen" ist da. Nach einigen Wochen ist der Gärprozess beendet. Das Weinwerden ist vollzogen.

16 Holztafel "Kellerarbeiten" Mit dem "Abstich" wird der wichtige Prozess der Klärung des Weines eingeleitet. Die Hefe wird vom jungen Wein getrennt – "abgestochen". Filtrieren und separieren macht den Wein klar und blank. Danach wird der Wein auf sterile Flaschen gezogen und mit einem keimfreien Korken verschlossen.

17 Holztafel "Klima" An ca. 50 Tagen im Jahr messen wir die Temperatur mit 25°C und höher. Unsere Landschaft gehört zu den wärmsten und regenärmsten Zonen Deutschlands. Milde Winter, zeitiges Frühjahr, bis in den Spätherbst hinein langwährende Vegetation dienen Rebe und Traube.

18 Holztafel "Rebenparadies"

19 Zwei Schiefertafeln "Winzerregeln im Jahreskreis"

20 Holztafel "Rebfläche" 100% der Rebfläche sind Steillagen mit über 30% Steigung. Sie liegen zwischen 75 und 300m über NN. Typisch ist der Terrassenanbau, der auch bei der Flurbereinigung erhalten blieb. Die Kleinterrassen wurden durch Großterrassen ersetzt.

21 Holztafel "Auf Wiedersehen" Wir danken Ihnen. Auf Wiedersehen in unserer liebenswerten Weinstadt Oberwesel.


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Kurzchronik Oberwesel

Stadtgeschichte Oberwesel | Teil 2 | Teil 3

Oberwesel A bis Z, Kaub Pfalzgrafenstein Fahrplan Fähre Planwagenfahrt Rheinfähre Kegelbahn Grillhütten Grillplätze

Liebfrauenstraße

Führer Liebfrauenkirche Oberwesel Orgelmatineen | Grundriß Kirche | 1 bis 10 | 11 bis 20 | 21 bis 30 | 31 bis 40 | 41 bis 47 | Verglasung Chorfenster

Begehbare Stadtmauer

Oberwesel am Rhein, Mittelrhein, mit Schönburg und Liebfrauenkirche, © 2005 WHO
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Romantischer Weinlehrpfad

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Schönburg Oberwesel

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Burgen Rhein rechte Rheinseite: Marksburg Pfalz Pfalzgrafenstein Katz Gutenfels Maus Festung Ehrenbreitstein Ehrenfels

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Stand: Donnerstag, 31. März 2016